Im Rahmen des Deals wechseln Liam Ruck, Xavier Villeneuve, Cole Tuminaro, Alexander Petrovic, Jere Somervuori sowie die Erstrundenpicks der Bruins in den Jahren 2028 und 2029 zu den Detroit Red Wings. Zusätzlich übernehmen die Red Wings für die kommenden zwei Jahre jeweils 2,75 Millionen Dollar von McAvoys Vertrag, was einem Gesamtbetrag von 5,5 Millionen Dollar entspricht.
Im Gegenzug erhalten die Bruins Charlie McAvoy sowie die Fünftrundenpicks der Red Wings in den Jahren 2028, 2029 und 2030.
Für die Bruins ist die Rückkehr McAvoys weit mehr als nur ein weiterer Trade. Der Verteidiger galt über Jahre als Gesicht der Organisation und als einer der komplettesten Defensivspieler der Liga. Mit seiner Rückkehr unterstreicht das Management unmissverständlich den Anspruch, in den kommenden Jahren um die höchsten Ziele mitzuspielen.

GM Luca Martschini:
„Spieler wie Charlie McAvoy werden nicht oft verfügbar. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, ihn zurück nach Boston zu holen, mussten wir handeln. Der Preis ist hoch, keine Frage. Wir geben viel junges Talent und zwei Erstrundenpicks ab. Gleichzeitig erhalten wir einen Verteidiger, der jede Situation spielen kann und unsere Mannschaft sofort besser macht.“
Neben seinen Qualitäten auf dem Eis sehen die Bruins in McAvoy den idealen Mentor für die jungen Talente der Organisation – allen voran für Verteidiger Zeev Buium, der als einer der wichtigsten Bausteine der Zukunft gilt.
Besonders emotional endet damit das Kapitel von Liam Ruck in Boston. Nachdem der Wunsch, gemeinsam mit seinem Bruder Markus in Boston zu spielen, nicht realisiert werden konnte, wurde bereits in den vergangenen Tagen intensiv an einer Lösung gearbeitet. Die Bruins bedanken sich bei Ruck sowie allen weiteren Spielern für ihren Einsatz und wünschen ihnen in Detroit viel Erfolg.
Mit der Rückkehr von McAvoy verfügen die Bruins nun wieder über einen echten Eckpfeiler in ihrer Defensive. Die Organisation ist überzeugt, dass seine Führungsqualitäten, seine Erfahrung und seine Präsenz auf dem Eis entscheidende Faktoren für die kommenden Jahre sein werden.
Die Botschaft aus Boston ist klar: Die Bruins bauen nicht für morgen – sie wollen jetzt gewinnen.