CHICAGO â Eigentlich sollte die vergangene UFA-Phase fĂŒr die Chicago Blackhawks der Startschuss fĂŒr eine klar geplante neue Saison werden.
Stattdessen wurde daraus ein regelrechtes technisches Abenteuer.
Ob Firefox, Chrome oder Handy â die Abwicklung der UFA-Signings funktionierte offenbar nicht so, wie sie sollte. Das Ergebnis: Chicago verpflichtete eine ganze Reihe von Spielern, darunter auch einige, die man in Chicago so ĂŒberhaupt nicht auf dem Zettel hatte.
Und damit steht fest:
Die komplette Kaderplanung muss neu aufgerollt werden.
WÀhrend Chicago von technischen Problemen spricht, fÀllt die Bewertung im hohen Norden erwartungsgemÀss etwas anders aus.
Dort ist von Eigenverschulden die Rede.
Doch damit nicht genug.
Statt VerstÀndnis oder zumindest etwas Goodwill gab es aus Chicagoer Sicht vor allem Hohn und Spott.
Nachricht von GM Willi:
âViel Erfolg bim Kader jongliera đ negstmal bitte nĂŒma ganz a soviel Gebot ĂŒber 1.5 Mio =)"
Und das ausgerechnet von einer Seite, bei der das VerhÀltnis zwischen Chicago und PC ohnehin als ausgesprochen schwierig gilt.
Wobei man es vielleicht so ausdrĂŒcken muss:
Keine wirklich natĂŒrliche Verbindung.
Ob man in dieser Situation deshalb unbedingt noch nachtreten musste, darf jeder selbst beurteilen.
Aus Chicagoer Sicht gibt es allerdings noch einen entscheidenden Punkt.
Die Hilfsmittel fĂŒr die UFA-Signings werden schliesslich von der Entwicklerseite der Plattform zur VerfĂŒgung gestellt. Und wenn genau diese Werkzeuge nicht so funktionieren, wie sie sollen, stellt sich in Chicago natĂŒrlich die Frage, wie viel Verantwortung tatsĂ€chlich beim einzelnen GM liegen kann.
Die Entwicklerseite wird dabei vor allem mit Las Vegas und Minnesota in Verbindung gebracht.
In der Vergangenheit wurden technische Probleme offenbar bereits mit angeblichen Hackerangriffen durch Anonymous erklÀrt.
Ob diese ErklÀrungen tatsÀchlich die komplette Geschichte erzÀhlen, sei dahingestellt.
Bei Las Vegas weiss man ja inzwischen, wie besonders das VerhÀltnis zum hohen Norden ist.
Und was Minnesota betrifft, gilt bekanntlich ein altes Sprichwort:
Die stillen GewĂ€sser sind meistens die gefĂ€hrlichen. đ
Denn in Chicago hat man inzwischen eine andere Theorie.
Dort fragt man sich, ob gewisse Franchises zu diesem Zeitpunkt vielleicht selbst noch keinen wirklichen Plan fĂŒr ihre UFA-Phase hatten â und ob die entstandenen technischen Schwierigkeiten möglicherweise zumindest etwas Zeit verschaffen sollten.
Oder anders gesagt:
War das System wirklich so kompliziert â oder musste es einfach kompliziert sein?
Chicago behauptet selbstverstĂ€ndlich nicht, dass jeder technische Fehler absichtlich verursacht wurde. Beweise fĂŒr eine bewusste Manipulation gibt es ebenfalls nicht.
Aber der Gedanke steht im Raum.
Vielleicht war das unnötige Erschweren der UFA-Phase nicht ĂŒberall nur Zufall.
Apropos angebliche Hackerangriffe.
Nachdem offenbar auch der FIHL Sun Blick in der Vergangenheit mit angeblichen Angriffen von Anonymous in Verbindung gebracht wurde, sieht sich die Redaktion nun zu einer offiziellen Stellungnahme gezwungen.
Sun-Blick-Chef JaromĂr JĂĄgr lĂ€sst ausrichten:
âDer Sun Blick ist bestechlich â aber definitiv nicht hackbar!â
Die Redaktion bestĂ€tigt diese Aussage ausdrĂŒcklich.
Ăber mögliche Bestechungsangebote könne man selbstverstĂ€ndlich jederzeit sprechen.
Ein Eindringen in die Redaktionssysteme sei dagegen ausgeschlossen.
Bestechlich? Vielleicht.
Hackbar? Niemals.
Die Sun-Blick-Redaktion bleibt somit voll einsatzfÀhig.
Bei einem Punkt will Chicago allerdings keinerlei MissverstÀndnisse aufkommen lassen.
Die Blackhawks stehen voll und ganz hinter NTC fĂŒr UFA-Signings!!!
Denn ein Spieler, der gerade erst einen Vertrag unterschrieben hat, soll nicht wenige Stunden spÀter wieder zum Handelsobjekt werden.
UFA-Signing bedeutet Vertrauen â und dieses Vertrauen wird respektiert!!
Auch wenn einige Verpflichtungen aufgrund der technischen Probleme nicht Teil der ursprĂŒnglichen Planung waren, wird Chicago die frisch verpflichteten Spieler deshalb nicht einfach wieder verschachern.
Die Konsequenzen des UFA-Chaos mĂŒssen an anderer Stelle gelöst werden.đ Chicago muss den Kader neu erfinden
Die ursprĂŒngliche Kaderplanung ist nach dem UFA-Chaos Geschichte. Rollen, VertrĂ€ge und Saisonziele mĂŒssen neu bewertet werden â und Chicago wird deshalb nochmals aktiv werden. Der Trade-Markt dĂŒrfte genau beobachtet werden, allerdings ohne blinden Aktionismus.
Eine Sache steht dabei fest: Die frisch verpflichteten UFAs werden nicht direkt wieder verschachert. Chicago steht hinter der NTC und respektiert das Vertrauen, das mit einem UFA-Signing einhergeht. Bewegung wird es stattdessen an anderer Stelle im Kader geben.
Und natĂŒrlich bleibt auch die Entwicklerseite im Blick. Die Plattform, ĂŒber die das ganze UFA-Theater ĂŒberhaupt erst möglich wurde, wird schliesslich vor allem mit Las Vegas und Minnesota in Verbindung gebracht.
Ob am Ende tatsĂ€chlich nur technische Probleme dahintersteckten, wird wohl offenbleiben. Chicago jedenfalls wird kĂŒnftig ganz genau hinschauen, wenn ausgerechnet diese Regionen wieder ihre Finger im Spiel haben.
Die technischen Probleme sind passiert, der Goodwill blieb aus und der Spott aus dem hohen Norden ist angekommen. Jetzt gilt fĂŒr Chicago nur noch eines:
Kopf hoch, Kader neu planen und weitermachen.
đ„ CHICAGO IST NOCH NICHT FERTIG!
Die Blackhawks werden nochmals aktiv â und wer Chicago kennt, weiss: Wenn ein kompletter Kaderumbau ansteht, wird es selten langweilig.
đ„ DER FIHL SUN BLICK BLEIBT DRAN.
Wir berichten, wenn andere schweigenâŠ