Mit einem starken Auftakt-Sieg zuhause konnte die Blues früh den Ton angeben. Doch die Rangers glichen umgehen und ähnlich spektakulär aus. Interessanter wurde es dann nach dem Ausflug nach New York: Die Blues gewannen beide Spiele und mit 3:1 ging es für Game 5 wieder zurück in die Enterprise Arena.
Die Blues hatten reichlich Grund zur Vorfreude, doch im nachhinein gesehen war das wahrscheinlich doch etwas zu viel des Guten. Die Blues veröffentlichten bereits vor Game 5 einen Pressebericht in dem sie sich selbst als Sieger krönten.
Das nächste Match konnten jedoch die Rangers für sich entscheiden. Der Vorsprung der Blues reduzierte sich auf ein 3:2 und die Entscheidung war vertagt. Der Pressebericht? Ein Reinfall!
Nach diesem Pressedebakel wurde der Social-Media Manager der Blues, kurzerhand entlassen. General Manager Chris Bluesbrother meldete sich unumgänglich zu Wort:
"Naja, ich kann nicht behaupten, dass es ein großer verlust ist. Viel hat er über das letzte Jahr nicht gemacht. [...] Warte, wie kommen Sie in meinen Garten?"
Ersetzt wurde er wenig später durch den aufstrebenden Musiker und Comedian Jake Elwood.
Wie ein Ohrwurm waren die Rangers einfach nicht abzuschütteln. Sie hatten nun wieder Heimvorteil und wussten diesen auch zu nutzen. Das Game 7 war gebucht; der Stand 3:3.
Wie konnten die Blues nur diese Aufholjagd zulassen? Field-Reporter Jake Elwood machte sich umgehends auf die Suche nach Antworten. In einem Interview dazu hatte Chris Bluesbrother folgendes zu sagen:
"Wer sind Sie? Was machen Sie hier? Wie kommt Sie in mein Haus? [...] Reporter? Nein ich beantworte jetzt keine Fragen, es ist 3 Uhr morgens. Machen dass Sie verschwinden!"
Diese Ratlosigkeit spiegelte sich anscheinend auch auf dem Platz wieder, als in mehreren Versuchen ein 4tes Spiel zu gewinnen die Spieler mal um mal die töne verfehlten.
Einen letzten Versuch hatte man noch: Game 7.
Da viel den Blues dann aber das Blaue vom Himmel; die Enterprise wurde von Traumschiff zu Albtraumschiff. Am Ende entpuppte New York sich als musikalisch überlegen; und das ganz ohne Billy Joel oder Art Garfunkel
Und Chris Bluesbrother? In einer Pressemitteilung verkündete dieser seine Glückwünsche an die Rangers und eine Entschuldigung dafür diese unterschätzt zu haben.
Im gleichen Zug ließ er aber auch folgendes anmerken:
"Wir blicken dennoch auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Trotz mangelnder Erfahrung und Wissen über Eishockey, konnten wir der restlichen FIHL zeigen mit wem sie es zu tun haben. Diesen Erfolg gilt es nun zu wiederholen. Das wird nicht leicht, aber möglich ist es durchaus.
And, most of all, we here at St.Louis do sincerely hope you all enjoyed the show.
And please remember, people, that no matter who you are
And what you do to live, thrive and survive
There are still some things that make us all the same.
You, me, them, everybody! Eishockey!"
Field-Reporter Jake Elwood konnte das so natürlich nicht auf sich sitzen lassen und strebte ein Exklusiv-Interview an. Chris Bluesbrother hielt seine Antwort kurz und Bündig:
"Gottverdammt, ich sitz auf der Toilette! Haben Sie denn überhaupt keine Ahnung von Privatssphäre?"
Es berichtete, Field-Reporter Jake Elwood.