Willkommen zurück beim FIHL SUN BLICK – dort, wo berichtet wird, wenn andere schweigen!
Nachdem wir in der letzten Ausgabe die Western Conference bis auf die Knochen seziert haben, richtet sich unser Blick nun auf die Eastern Conference. Und eines können wir bereits verraten: Auch im Osten war diese Saison alles andere als langweilig.
Bis zum letzten Spieltag kämpften Buffalo und Tampa Bay um den letzten freien Playoff-Platz – mit dem bitteren Ende für die Sabres. Trotz einer starken Saison fehlte am Schluss das berühmte Quäntchen Glück.
Am Tabellenende wartet dafür ein ganz besonderer Trostpreis. Columbus sicherte sich den 1st Overall Pick des kommenden Drafts. Doch was macht der GM nun mit diesem Goldticket? Wird der Pick selbst genutzt, in einem Mega-Trade eingesetzt oder überrascht Columbus die gesamte Liga? Der FIHL SUN BLICK hat recherchiert – und wir haben die Antworten.
Doch auch abseits des Eises war in der Eastern Conference einiges geboten. Unsere Reporter waren wieder unterwegs und haben Geschichten aufgedeckt, über die andere lieber schweigen würden.
Freut euch auf einen spektakulären Blockbuster-Trade, das berüchtigte Nippelgate, den geheimnisvollen Ostkonflikt, exklusive Skandalgeschichten und viele weitere Enthüllungen aus den Hinterzimmern der FIHL.
Außerdem konnte der FIHL SUN BLICK einen echten journalistischen Coup landen: Ein ehemaliger FIFA-Präsident berichtet ab sofort exklusiv aus Florida für unsere Zeitung. Welche brisanten Informationen er aus dem Sunshine State liefert und weshalb ausgerechnet der FIHL SUN BLICK seine neue Heimat ist, erfahrt ihr ebenfalls weiter unten.
Das alles – und noch vieles mehr – lest ihr im großen FIHL Season-End Report der Eastern Conference.
Der FIHL SUN BLICK entschuldigt sich dafür, dass nicht alle Teamberichte denselben Umfang haben. Aus arbeitstechnischen und rechtlichen Gründen war dies leider nicht immer möglich.
Unser Anspruch bleibt dennoch derselbe: unterhaltsam, kritisch und schonungslos ehrlich. Manche Geschichten schreiben eben mehr Schlagzeilen als andere.
Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen.
Wie wir alle wissen, verloren die Carolina Hurricanes das Stanley-Cup-Finale denkbar knapp mit 3:4 in der Serie gegen Vancouver.
Eigentlich hätten wir an dieser Stelle einen ausführlichen Season-End-Bericht veröffentlicht. Allerdings wurde dem Sun Blick im Vorfeld mit einer Anklage gedroht. Dieses Mal nehmen wir das tatsächlich ernst.
Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Interviewanfrage vom 17.04.2026 bis heute unbeantwortet geblieben ist. Nach über zwei Monaten gehen wir davon aus, dass sie entweder im Spam-Ordner, auf einer Brieftaube oder gemeinsam mit dem Stanley Cup verloren gegangen ist.
Aus diesen Gründen verzichtet der Sun Blick ausnahmsweise auf einen Season-End-Artikel über die Carolina Hurricanes.
Wir berichten, wenn andere schweigen. Manchmal schweigen wir aber auch – aus juristischen Gründen.
103 Punkte. Conference-Sieger. Punktgleich mit den Washington Capitals und den New York Rangers – die Florida Panthers gehörten während der gesamten Saison zur absoluten Elite der FIHL. GM Pfister hatte eine Mannschaft zusammengestellt, die offensiv begeisterte und defensiv kaum Schwächen zeigte. Viele Experten sahen in Florida sogar den Topfavoriten auf den Stanley Cup.
In den Playoffs bestätigten die Panthers diese Einschätzung zunächst eindrucksvoll. Nach einem dramatischen 4:3 gegen den Erzrivalen Tampa Bay Lightning folgte ein souveränes 4:2 gegen die Ottawa Senators. Erst in den Conference Finals war Endstation. Die Carolina Hurricanes lieferten sich mit Florida eine epische Serie und setzten sich schlussendlich knapp mit 4:3 durch. Der Traum vom Stanley Cup platzte – und plötzlich rückte der Sport in den Hintergrund.
Für die Panthers konnte der FIHL Sun Blick einen echten Weltstar verpflichten: Sepp Blatter berichtet exklusiv aus Florida.
Der wohl einzige FIFA-Präsident der Geschichte, der niemals bestechlich war, liefert Woche für Woche objektive, faire und absolut unabhängige Berichte aus Sunrise. Immer sachlich. Immer wahrheitsgetreu. Immer im Interesse der breiten Bevölkerung. Genau deshalb genießt er bei den Panthers höchstes Vertrauen – zumindest solange seine Berichte positiv ausfallen.
Doch jetzt kommt der eigentliche Aufreger.
Alexander Romanov wurde von der Ligaleitung nicht als LTIR-Spieler akzeptiert!
Der Grund sorgt ligaweit für Kopfschütteln.
Romanov absolvierte laut offizieller Statistik genau 15 Ligaspiele – eines zu viel, um für LTIR zugelassen zu werden.
In Florida erzählt man jedoch eine völlig andere Geschichte.
Insider behaupten, Romanov habe tatsächlich nur 14 Spiele bestritten. Das mysteriöse 15. Spiel soll erst nachträglich in den Statistiken aufgetaucht sein. Ein Zufall? Die Panthers glauben nicht daran.
Die Folge ist dramatisch.
Mit einem verletzten Spieler und einem OV-Rating von lediglich 68 blockiert Romanov nun wertvollen Salary Cap. Millionen liegen brach – mitten im Titelkampf.
Innerhalb der Organisation spricht man mittlerweile offen von einer Verschwörung gegen den Süden.
"Man will erfolgreiche Teams aus Florida kleinhalten, damit die Machtverhältnisse in der Liga nicht kippen", hört man aus dem Umfeld der Franchise.
Die Panthers prüfen inzwischen sogar rechtliche Schritte und sprechen intern bereits von möglicher Wettbewerbsverzerrung.
Noch brisanter sind allerdings die Gerüchte aus der Führungsetage.
Dem Sun Blick liegen Informationen vor, wonach der Besitzer der Panthers erhebliche Beteiligungen an einer Sportkartenfirma besitzen soll.
Sollte sich die sportliche Situation weiter verschlechtern, könnte ein Strategiewechsel folgen. Statt Stanley Cups sollen künftig Sammelkarten im Mittelpunkt stehen. Einige Spieler sollen bereits darauf vorbereitet werden, künftig häufiger Autogramme zu schreiben als Tore zu schießen.
Ob aus den Florida Panthers bald die Florida Card Collectors werden?
Der Sun Blick bleibt selbstverständlich dran.
Jetzt kommt eine Geschichte, die offiziell natürlich nie stattgefunden hat...
Trade #226:
Seth Jones wechselte zu den Panthers.
Nach Chicago gingen lediglich ein 1st-, 3rd- und 7th-Round-Pick.
Doch was kaum jemand weiß:
Die entscheidenden Verhandlungen sollen im Trump International Golf Club in West Palm Beach stattgefunden haben.
Am Tisch saßen GM Pfister und GM Seyffert.
Nach dem fünften Bier soll GM Pfister angeblich folgendes Versprechen abgegeben haben:
"Sollten wir das Stanley-Cup-Finale nicht erreichen, darf Spencer Knight endlich nach Chicago wechseln."
Ein Handschlag. Ein weiteres Bier. Der Deal schien besiegelt.
Doch nach dem bitteren Playoff-Aus griff GM Seyffert zum Telefon.
Die Hoffnung auf Spencer Knight lebte.
Das Gespräch dauerte allerdings keine Minute.
GM Pfister legte kommentarlos auf.
Seine letzten überlieferten Worte:
"Ich GLAUBE, du hast damals mit Donald gesprochen... nicht mit mir."
Seitdem schweigt Florida.
Chicago ebenfalls.
Nur eines ist sicher:
Der FIHL Sun Blick wird weiter recherchieren.
Was für eine Kehrtwende! Vergangene Saison noch das Schlusslicht der FIHL, gehörten die Washington Capitals in dieser Spielzeit plötzlich wieder zur absoluten Spitze. Mit 103 Punkten beendete das Team die Regular Season als bestes Team der Liga und war damit die wohl grösste Überraschung der Saison. Allein dieser Turnaround verdient höchsten Respekt und zeigt, welche Arbeit GM Käpp innerhalb nur eines Jahres geleistet hat.
Die Hoffnungen auf einen langen Playoff-Run waren entsprechend gross. Doch bereits in der ersten Runde warteten die wiedererstarkten Boston Bruins. In einer packenden Serie schenkten sich beide Teams nichts. Erst im entscheidenden Spiel 7 mussten sich die Capitals knapp mit 4:3 in der Serie geschlagen geben. Das frühe Aus war zweifellos bitter, dennoch darf man die Saison insgesamt klar als Erfolg bewerten. Vom Tabellenende an die Spitze der Regular Season – diesen Sprung schaffen nur die wenigsten Franchises.
Was danach folgte, dürfte jedoch noch grössere Wellen schlagen.
Der grösste Schock folgte wenige Tage nach dem Saisonende. Alexander Ovechkin, die Capitals-Legende schlechthin, verlässt Washington und schlägt wohl für seine letzten FIHL-Jahre bei den Vegas Golden Knights auf. Dort trifft er ausgerechnet auf seinen langjährigen Rivalen Sidney Crosby. Jahrelang lieferten sich die beiden Superstars legendäre Duelle – nun könnten sie gemeinsam ein letztes Mal den Stanley Cup angreifen. Eine Geschichte, die selbst Hollywood kaum schöner hätte schreiben können.
Doch damit nicht genug.
GM Käpp veröffentlichte kurz nach dem Playoff-Aus eine Trade-Liste, die vermutlich länger ist als die Trade Blocks von Seattle, Winnipeg, Carolina und Montreal zusammen.
Folgende Spieler dürfen gehen:
Offense
Defense
Vor allem der Name Zach Werenski sorgt ligaweit für Gesprächsstoff. Einen Verteidiger seines Kalibers sieht man nur äusserst selten auf dem Transfermarkt. Die spannendste Frage der kommenden Wochen lautet deshalb: Welcher GM wagt den grossen Blockbuster und sichert sich den Norris-Verteidiger?
Mindestens genauso spannend wird die Torhüterfrage. Mit Charlie Lindgren alleine dürfte Washington kaum in die neue Saison gehen. Wer wird der neue Mann zwischen den Pfosten? Ohne Verstärkung auf dieser Schlüsselposition dürfte ein erneuter Angriff auf die Ligaspitze schwierig werden.
Fast schon kurios war zudem eine Aussage von GM Käpp während der Saison. Er verriet dem FIHL Sun Blick, dass er die meisten Spiele seiner eigenen Franchise gar nicht verfolgte. Stattdessen schaute er überwiegend die Partien der New York Islanders. Ob dies bereits Scouting für künftige Transfers war oder einfach persönliches Interesse, bleibt sein Geheimnis. Geschadet hat es den Capitals jedenfalls nicht – die beste Regular Season der Liga spricht für sich.
Eines ist jedenfalls sicher: Nach dem bitteren Playoff-Aus gegen Boston endet in Washington nicht nur eine Saison – es endet eine Ära. Der Abschied von Ovechkin, die gewaltige Verkaufsliste und die offene Goalie-Frage machen die Capitals zu einer der spannendsten Baustellen dieses FIHL-Sommers.
Und eines dürfte sich ebenfalls ändern: Während GM Käpp in der Saison kaum Zeit für Nebenschauplätze hatte, bietet die Offseason nun die perfekte Gelegenheit, sich wieder ausgiebig seinem geliebten Question Forum zu widmen. Dort dürfte in den kommenden Wochen mindestens genauso viel Betrieb herrschen wie auf dem Washingtoner Transfermarkt.
Der FIHL Sun Blick bleibt selbstverständlich dran – denn bei den Capitals ist dies mit Sicherheit erst der Anfang eines heissen Sommers.
103 Punkte in der Regular Season – das klang nach Stanley-Cup-Ambitionen. Doch bereits nach der ersten Playoff-Runde war der Traum vorbei. Gegen die Carolina Hurricanes verloren die Rangers eine packende Serie mit 3:4 und verabschiedeten sich so früh in die Sommerferien. Für ein Team mit diesem Kader ist das schlichtweg zu wenig.
Die Rangers wirken wie ein teurer Oldtimer: wunderschön anzusehen, aber wenn es darauf ankommt, springt der Motor nicht mehr an. Leistungsträger wie Mika Zibanejad oder Artemi Panarin haben noch ein bis zwei Jahre Vertrag – doch beide werden nicht jünger. Das Zeitfenster schliesst sich schneller, als es dem GM lieb sein dürfte.
Die grosse Frage lautet nun: Greift New York noch einmal mit der alten Garde an oder beginnt endlich der überfällige Umbruch? Denn eines ist klar: Der Stanley Cup wird nicht für vergangene Verdienste vergeben.
Abseits des Eises sorgen die Rangers allerdings ebenfalls für Schlagzeilen. Nach Informationen der Sun-Blick-Journalistinnen SeYu Masu und Lin Puff verbringt der GM auffällig viel Zeit auf angeblichen Geschäftsreisen in Asien. Offiziell geht es um Marktanalysen und internationale Kontakte. Inoffiziell... nun ja.
Unsere Reporterinnen konnten bislang noch keine Beweise finden. Allerdings gilt beim FIHL Sun Blick: Wo Rauch ist, ist meistens auch Fondue. Sollte in den nächsten Monaten plötzlich der erste asiatische Spieler im Rangers-Kader auftauchen, dürfte selbst der hartnäckigste Zweifler eins und eins zusammenzählen.
Bis dahin bleibt nur eine Gewissheit: Während andere GMs Trades einfädeln, sammelt der Rangers-GM offenbar Flugmeilen.
Und sportlich? 103 Punkte bringen eben herzlich wenig, wenn der Sommer bereits nach sieben Playoff-Spielen beginnt.
Mit 100 Punkten spielten die Ottawa Senators eine starke Regular Season und gehörten verdient zu den Topteams der Eastern Conference. Nach einigen schwierigeren Jahren scheint die Franchise endgültig wieder in ruhigerem Fahrwasser angekommen zu sein.
In den Playoffs legten die Senators gleich ein echtes Ausrufezeichen hin. Gegen die Rivalen aus Montreal ließ Ottawa überhaupt nichts anbrennen und fegte die Canadiens mit 4:0 aus der ersten Runde. Ein Sweep, der die Titelambitionen der Hauptstädter eindrucksvoll unterstrich.
In Runde zwei wartete allerdings die Kätzlein aus Florida. Gegen die Panthers war schließlich Endstation. Trotz großem Kampf mussten sich die Senators geschlagen geben und der Traum vom Stanley Cup platzte früher als erhofft.
Ein wesentlicher Grund für den Aufschwung war ein Trade, der zunächst durchaus kritisch betrachtet wurde. Für Josh Norris, der nach Chicago wechselte, erhielt Ottawa Taylor Hall und Jonathan Marchessault. Während in Chicago über das Potenzial von Norris gesprochen wird, lieferten Hall und Marchessault in Ottawa genau das, was man sich erhofft hatte: Erfahrung, Führungsqualitäten und wichtige Punkte. Rückblickend dürfte dieser Deal für die Senators voll aufgegangen sein.
Abseits des Eises sorgt allerdings vor allem der GM für Gesprächsstoff. Wie schon in den vergangenen Jahren verbringt er auch diesen Sommer wieder auffallend viel Zeit in Kanada. Ein reiner Urlaub? Oder steckt mehr dahinter?
Im Umfeld der Liga wird jedenfalls bereits fleißig spekuliert. Manche behaupten sogar, der GM würde langfristig lieber GM eines kanadischen Teams sein als eine US-amerikanische Franchise zu führen. Offizielle Aussagen dazu gibt es allerdings keine. Und solange der GM selbst zu diesen Gerüchten schweigt, bleibt es genau das: ein Sommergerücht, über das in den Eishockeykneipen Kanadas wohl noch einige Wochen diskutiert werden dürfte.
99 Punkte in der Regular Season – und damit fehlte den Canadiens wie auch Vancouver nur ein einziger Zähler auf die magische 100-Punkte-Marke. Doch während die Belugas später Geschichte schrieben, war für GM Flurin bereits nach der ersten Playoff-Runde Endstation.
Gegen Ottawa setzte es ein brutales und sang- und klangloses 0:4 in der Serie. Ein Sweep, der in Montréal für lange Gesichter sorgte und die hohen Erwartungen der Saison im Handumdrehen zerstörte.
Kurz vor Ende der Regular Season legte GM Flurin nochmals nach und verpflichtete Sebastian Aho. Der Finne schlug auf Anhieb ein und zeigte sofort seinen Wert für die Canadiens. Doch selbst dieser Transfer konnte das Blatt in den Playoffs nicht mehr wenden. Will Montreal künftig einen Run hinlegen wie die Belugas aus Vancouver, wird GM Flurin seinen Kader wohl noch weiter verstärken müssen.
Mit Florian Xhekaj und Arber Xhekaj hatte Montreal wohl die einzigen albanischstämmigen Spieler im Kader, die jemals Eishockey gespielt und Schlittschuhe an den Füßen hatten. Dazu stand mit Alex Nedeljkovic auch noch ein serbischstämmiger Torhüter zwischen den Pfosten. Laut FIHL-SUN-BLICK-Journalist Vujo Gavrić konnte diese Balkan-Mischung durchaus immer wieder für Unstimmigkeiten in der Kabine sorgen – bestätigt ist das zwar von niemandem, aber für eine knackige Schlagzeile reicht es allemal. Gegen Ottawa spielte das am Ende ohnehin keine Rolle – sportlich war Montreal schlicht chancenlos.
Oder wie Vujo sagen würde: „Ihri Auga hend nöd blinked.“ oder "ich ha leider kai Rose für diich"
Nun richtet sich der Blick auf den Draft. Der FIHL SUN BLICK ist gespannt, ob GM Flurin dort vielleicht nochmals nach einem Landsmann sucht. Laut GM Willi soll das Scouting in Montréal schließlich ganz einfach sein: „Die Frisur ist immer gleich – Seitenscheitel auf Kontostand, Geheimratsecken auf Den Haag. So wie bei Flurin.“ Ob Montréal tatsächlich nochmals auf Balkan-Power setzt, wird sich schon bald zeigen.
Nach dem erneuten frühen Playoff-Aus steht fest: 99 Punkte in der Regular Season sind schön und gut – am Ende zählen aber nur 16 Playoff-Siege. Davon war Montreal in diesem Jahr meilenweit entfernt.
Wer vor Saisonbeginn auf die Boston Bruins als Playoff-Team gesetzt hätte, wäre wohl von vielen FIHL-Managern belächelt worden. Doch genau diese Bruins straften ihre Kritiker Lügen und beendeten die Regular Season mit starken 96 Punkten. Der Turnaround dieser Franchise gehört ohne Zweifel zu den größten Erfolgsgeschichten der Saison.
In der 1. Playoff-Runde wartete mit den Washington Capitals eine echte Reifeprüfung. Nach sieben hart umkämpften Spielen setzten sich die Bruins mit 4:3 durch und bewiesen, dass sie auch unter höchstem Druck bestehen können. Boston war zurück auf der großen Bühne.
Doch dann folgte das böse Erwachen. Gegen die Carolina Hurricanes lief plötzlich überhaupt nichts mehr zusammen. Statt einer ausgeglichenen Serie kassierten die Bruins einen brutalen 0:4-Sweep. Kaum ein FIHL-Experte hatte mit einem derart deutlichen Ausgang gerechnet. Das Team, das wenige Tage zuvor noch für seinen Kampfgeist gefeiert wurde, fand gegen Carolina schlicht keine Antworten.
Trotzdem wäre es falsch, die Saison nur am Sweep festzumachen. Boston hat sich innerhalb eines Jahres vom Sorgenkind zu einem ernsthaften Playoff-Team entwickelt. Dafür gebührt dem Management und der Mannschaft großer Respekt. Auf dieser Saison lässt sich aufbauen – und mit den Erfolgen der gesamten Organisation darf man in Boston optimistisch in die Zukunft blicken.
Nicht nur auf dem Eis sorgten die Bruins für Schlagzeilen. Ausgerechnet in Boston platzte der wohl spektakulärste Transfer der gesamten Saison. Genau jener Trade, der bereits in der Einleitung des Season-End-Reports für Aufsehen sorgte, wurde von den Bruins eingefädelt.
Boston sicherte sich den deutschen Superstar Lukas Reichel von den Chicago Blackhawks. Als Gegenleistung wechselte lediglich ein 2nd-Round-Pick 2028 (Washington) nach Chicago. In einer Liga, in der meistens nur kleinere Deals über die Bühne gehen, war dieser Transfer eine absolute Ausnahme – ein echter Blockbuster.
Nach Informationen des FIHL SUN BLICK sollen die Verhandlungen bis tief in die Nacht gedauert haben. Mehrmals stand der Deal kurz vor dem Scheitern, ehe sich beide General Manager doch noch einigten. Offiziell bestätigt wurde dies nie, doch mehrere Insider berichten übereinstimmend, dass die Gespräche deutlich intensiver verliefen, als nach außen bekannt wurde.
Fest steht: Mit Lukas Reichel haben sich die Bruins einen Spieler gesichert, der die Franchise über Jahre prägen könnte. Nach diesem Transfer steigen die Erwartungen in Boston noch einmal deutlich. Der Angriff auf den Stanley Cup ist nun keine Wunschvorstellung mehr, sondern das erklärte Ziel.
Auch in der AHL durfte gejubelt werden. Die Providence Bruins sicherten sich den Calder Cup und bezwangen im Finale die Colorado Eagles. Damit steht neben dem Stanley-Cup-Traum nun auch der wichtigste Pokal der AHL in Boston – ein weiterer Beweis für die hervorragende Arbeit der gesamten Organisation.
Aus Sicht des FIHL SUN BLICK schmerzt dieser Triumph zwar ein wenig. Schweren Herzens musste der Calder Cup Illinois verlassen. Nach dem Ausscheiden der Rockford IceHogs hätte man den Titel natürlich am liebsten selbst verteidigt und noch einmal gegen Providence um den Pokal gespielt.
Zum Schluss möchte der FIHL SUN BLICK allerdings noch mit einem Gerücht aufräumen. Nach dem Titelgewinn wurde behauptet, man habe den Calder Cup in Rockford eigentlich gar nicht abgeben wollen.
Das dementieren wir entschieden.
Selbstverständlich wurde der Pokal mit großer Freude nach Providence gebracht. GM Seyffert ließ es sich sogar nicht nehmen, den Calder Cup persönlich nach Massachusetts zu überbringen. Als besonderes Zeichen des Respekts überreichte er den Providence Bruins zusätzlich ein Original-Trikot des letztjährigen Calder-Cup-Finals zwischen Rockford und Providence, versehen mit den Unterschriften des gesamten Rockford-Kaders.
So sieht Sportsgeist aus. Der Calder Cup hat einen verdienten Sieger gefunden, und der FIHL SUN BLICK gratuliert der gesamten Boston-Organisation herzlich zu einer Saison, die den Fans noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. 🏆👏
94 Punkte, der Playoff-Einzug erst am letzten Spieltag und eine Saison voller Nervenkitzel – die Tampa Bay Lightning mussten bis zum Schluss um ihre Teilnahme an der Endrunde kämpfen. GM Martin hielt sein Team trotz zahlreicher Höhen und Tiefen im Rennen und wurde dafür mit dem Einzug in die Playoffs belohnt.
Dort wartete ausgerechnet der Erzrivale Florida Panthers. Tampa lieferte einen beherzten Kampf und zwang den Favoriten über die volle Distanz. Nach einer packenden Serie mussten sich die Lightning jedoch denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben. Das Saisonende war bitter – und liess eine Personalie besonders in den Fokus rücken.
Denn während der gesamten Saison suchte Tampa Bay nach einem Top-4-Verteidiger. Genau einen solchen bot Chicago den Lightning mit Seth Jones an. Ein erfahrener Verteidiger mit noch drei Jahren Vertrag, der die Defensive sofort stabilisiert hätte. Doch Tampa entschied sich gegen einen Trade.
Die Ironie des Schicksals liess nicht lange auf sich warten. Jones wechselte später zu den Florida Panthers – und ausgerechnet gegen dieses Team war für Tampa in der ersten Playoff-Runde Endstation. Jones spielte starke Playoffs und verbuchte insgesamt 2 Tore und 6 Assists, womit er seinen Wert für Florida eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Die Frage liegt deshalb auf der Hand: Hätte Tampa Bay mit Seth Jones selbst den entscheidenden Schritt geschafft, statt an ihm zu scheitern?
Trotz des frühen Playoff-Aus gibt es für die Lightning auch Anlass zum Optimismus. Während viele Teams in den vergangenen Jahren zahlreiche Draftpicks abgegeben haben, blieb Tampa bemerkenswert geduldig. Lediglich der eigene First-Round-Pick 2026 fehlt – sämtliche anderen eigenen Draftpicks befinden sich weiterhin im Besitz der Lightning.
Damit verfügt GM Martin über eine hervorragende Ausgangslage, um den Kader in den kommenden Jahren gezielt weiterzuentwickeln oder auf dem Transfermarkt flexibel zu agieren.
Die Saison 2025/26 hat gezeigt, dass Tampa Bay wieder konkurrenzfähig ist. Der Kampfgeist stimmte, die Playoffs wurden erreicht und gegen Florida hielt man bis zum Schluss mit. Doch gleichzeitig dürfte sich die Organisation den ganzen Sommer eine Frage stellen:
War die Entscheidung gegen Seth Jones letztlich der Unterschied zwischen einem Erstrunden-Aus und einem möglichen tiefen Playoff-Run?
92 Punkte in der Regular Season – und trotzdem reichte es am Ende denkbar knapp nicht für die Playoffs. Für die Buffalo Sabres war es eine Saison, die Hoffnung machte, letztlich aber ohne Happy End blieb. Über das bittere Scheitern und die Enttäuschung in der Organisation haben wir bereits ausführlich im exklusiven Interview mit GM Hardi berichtet.
Doch kaum war die Saison beendet, begann in Buffalo das eigentliche Spektakel.
Seit Jahren hält sich hartnäckig ein kurioses Gerücht rund um GM Hardi. Immer wenn der Sabres-Boss nervös an seinem linken Nippel reibt, soll laut Ligainsidern etwas Grosses bevorstehen. Blanker Aberglaube? Vielleicht. Doch ausgerechnet nach dem letzten Regular-Season-Spiel soll dieses Ritual erneut zu beobachten gewesen sein.
Wie uns ein bestens vernetzter Insider berichtet – dessen Namen wir zu seinem Schutz selbstverständlich nicht veröffentlichen. Verraten können wir lediglich: Er beginnt mit M und endet mit ehws.
GM Hardi soll unmittelbar nach der Schlusssirene geschniegelt im Jackett die Spielerkabine betreten haben. Die rechte Hand ruhte dabei verdächtig lange auf seiner linken Brust. Ohne ein Wort zu sagen, liess er seinen Blick durch den Raum schweifen. Immer wieder blieb er mehrere Sekunden auf einzelnen Spielern hängen.
Die Stimmung? Eiskalt.
Laut unserem Insider wussten die meisten Beteiligten sofort, was die Stunde geschlagen hatte. Für gewisse Spieler war dies der letzte Abend im Trikot der Buffalo Sabres.
Und tatsächlich liess der erste Paukenschlag nicht lange auf sich warten. JJ Peterka und Pierre-Luc Dubois wurden bereits weggetradet. Nach Informationen des FIHL SUN BLICK dürfte dies jedoch erst der Anfang gewesen sein. Der Tradeblock in Buffalo brennt lichterloh, und es würde wohl niemanden überraschen, wenn in den kommenden Wochen weitere bekannte Namen die Organisation verlassen würden.
Auch den eigenen First-Round-Pick 2026 (15th Overall) haben die Sabres bereits abgegeben – für einen Return, den viele Ligabeobachter als fair bezeichnen. Doch über das mittlerweile fast schon alltägliche Thema der First-Round-Pick-Trades hüllt sich der FIHL SUN BLICK im diesjährigen Season-End-Report ausnahmsweise in Schweigen. Man muss schliesslich nicht jede Baustelle gleichzeitig eröffnen. ODER DOCH??????? :)
Fest steht: Buffalo steht vor einem der grössten Umbrüche dieses FIHL-Sommers. Nach dem erneuten, denkbar knappen Verpassen der Playoffs scheint GM Hardi entschlossen, seinem Team ein völlig neues Gesicht zu verpassen.
Ob dieser radikale Kurs die Sabres endlich zurück in die Playoffs führt oder ob der nächste grosse Umbau bevorsteht, wird sich erst in der kommenden Saison zeigen.
Bis dahin gilt in Buffalo wohl nur eine Regel: Sobald GM Hardis rechte Hand langsam Richtung linke Brust wandert, dürfte bei so manchem Spieler das Handy klingeln. Denn eines scheint sicher: Wenn GM Hardi den Nippel reibt, wird's teuer.
88 Punkte in der Regular Season – die Playoffs verpasst. So lautet die Bilanz der New York Islanders. Eine Saison, die weder besonders gut noch besonders schlecht war. Doch während andere Teams zumindest eine klare Richtung erkennen lassen, herrscht auf Long Island vor allem eines: Fragezeichen.
Selbst Sun-Blick-Journalist Marco Rima wusste zunächst nicht, wie er diesen Saisonrückblick beginnen sollte. Denn beim Blick auf das Islanders-Roster stellt sich wohl jedem GM dieselbe Frage: Wie soll das weitergehen?
Mit 51 Spielern liegt New York zwar knapp über dem Liga-Minimum oder anders gesagt 1 Witz mehr wie Rima über das Corona Virus machte, doch die eigentlichen Probleme liegen ganz woanders. Der jüngste Spieler im Pro-Kader ist bereits 25 Jahre alt, zahlreiche Akteure stehen kurz vor der Free Agency und langfristig gebunden sind praktisch nur Mathew Barzal und Tyler Bertuzzi. Alle übrigen Verträge laufen spätestens in zwei Jahren aus.
Besonders alarmierend: Aktuell verfügen die Islanders über keinen einzigen Torhüter im Pro-Kader. Eine Baustelle, die wohl ganz oben auf der Prioritätenliste des Managements stehen dürfte.
Immerhin besitzt New York einiges an Draftkapital. Bereits in diesem Jahr stehen ein First-Round-Pick von Ottawa sowie zwei Zweitrundenpicks zur Verfügung. Im Draft 2027 wird es sogar noch interessanter: zwei First-Round-Picks und zwei Zweitrundenpicks geben dem Management genügend Munition, um den dringend benötigten Umbruch einzuleiten – sofern die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
Auch der Blick in die Zukunft sorgt zumindest für ein kleines Schmunzeln. Mit zehn Prospects besitzen die Islanders einen mehr als die Gefährten auf ihrer Reise nach Mordor. Und die haben ihr Ziel bekanntlich ebenfalls erreicht. Die Hoffnung lebt also auch in New York – zumindest theoretisch.
Doch am Ende bleibt das Fazit eindeutig: Die Islanders stehen vor einem der wichtigsten Sommer ihrer Franchise-Geschichte. Der Kader ist überaltert, die Vertragssituation ist alles andere als rosig und auf der wichtigsten Position im Eishockey klafft aktuell sogar ein komplettes Loch. Ohne mutige Entscheidungen droht New York endgültig den Anschluss an die Spitzenteams der FIHL zu verlieren.
Der Sun Blick wird die Entwicklungen in New York jedenfalls aufmerksam verfolgen. Denn eines ist sicher: Handlungsbedarf besteht auf Long Island mehr als genug.
84 Punkte. Keine Katastrophe. Aber eben auch alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Die Toronto Maple Leafs liefern eine Saison ab, die man wohl am besten mit einem einzigen Wort beschreibt: durchschnittlich.
Und genau das dürfte intern für gemischte Gefühle sorgen. Denn seien wir ehrlich: Ein oder zwei Plätze weiter hinten hätten Toronto vermutlich mehr geholfen als geschadet. Statt eines Top-10-Talents wartet im FIHL Draft 2026 nun lediglich der 12th Overall Pick. Nicht schlecht – aber eben auch nicht die Sorte Pick, bei der die Konkurrenz vor Neid erblasst.
Es gibt Geschichten, die schreiben sich von selbst. Und dann gibt es Timothy Liljegren.
Seit Monaten versucht das Management verzweifelt, den Verteidiger irgendwo unterzubringen. Doch egal wie viele Telefonate geführt, Angebote verschickt oder Türen abgeklappert werden – Liljegren bleibt.
Er ist inzwischen wie ein Pickel: Gerade denkt man, endlich sei er verschwunden… und am nächsten Morgen schaut er wieder in den Spiegel.
Ob der Preis zu hoch ist, andere GMs kein Interesse haben oder schlicht niemand die Telefonnummer mehr abnimmt – Fakt ist: Die grösste Niederlage Torontos fand nicht auf dem Eis, sondern am Telefon statt.
Bei aller Häme gibt es aber auch Grund zur Zuversicht.
Das Roster ist gut aufgestellt. Es fehlt keine komplette Generalüberholung, sondern vielmehr der letzte Feinschliff. Man spürt deutlich, dass Toronto nicht länger auf den Rebuild setzt, sondern in der kommenden Saison die Playoffs angreifen will.
Im Mittelpunkt steht dabei natürlich Superstar Alex Steeves. Er soll das Gesicht dieser Mannschaft sein und den nächsten Schritt einleiten. Gelingt es dem Management, den Kader gezielt zu verstärken und die offenen Baustellen zu schliessen, könnte Toronto schneller zurück im Rennen sein, als viele erwarten.
84 Punkte sind das Schlimmste, was einem Team passieren kann: Zu gut für einen echten Neustart, zu schwach für ernsthafte Schlagzeilen.
Toronto geht mit einem soliden Fundament in die neue Saison. Doch bis zum Saisonstart gibt es noch eine Mission, die über allem schwebt:
Findet endlich einen Abnehmer für Timothy Liljegren.
Denn irgendwann stellt sich selbst der hartnäckigste Pickel die Frage, ob es nicht Zeit wäre, das Gesicht zu wechseln
78 Punkte nach der Regular Season – für die Philadelphia Flyers verlief die Saison genau so, wie man es im Vorfeld erwarten durfte. Der Rebuild ist in vollem Gange, Siege waren zweitrangig und der Blick richtet sich klar auf die kommenden Jahre.
Trotz der durchwachsenen Bilanz gab es zwei klare Lichtblicke. Goalie Alex Georgiev zeigte immer wieder starke Leistungen und bewies, dass er der Mannschaft auch in schwierigen Phasen Stabilität geben kann. Überraschend positiv verlief auch die Saison von Justin Danforth, der sich als wertvoller Bestandteil des Kaders etablierte und Hoffnung auf mehr macht.
Für Gesprächsstoff sorgt allerdings vor allem der Prospect Pool. Ein Blick auf Namen wie Jakob Ihs Wozniak oder Mads Kongsbak Klyvo lässt selbst erfahrene Scouts ratlos zurück. Beim Sun Blick stellte sich kurzfristig die Frage, ob hier tatsächlich Talente gelistet sind – oder ob der GM versehentlich ChatGPT gebeten hat, möglichst skandinavisch klingende Fantasienamen zu erfinden.
Natürlich steckt hinter den Namen echtes Potenzial. Sollten einige dieser Prospects einschlagen, könnte sich der jahrelange Neuaufbau am Ende doch auszahlen. Bis dahin bleibt für Philadelphia jedoch vor allem eines gefragt: Geduld.
Die Saison war letztlich genau das, was sie sein sollte: ein weiteres Kapitel im Rebuild. Noch sind die Flyers weit von der FIHL-Spitze entfernt, doch die Hoffnung lebt, dass aus den heutigen Fragezeichen schon bald die Leistungsträger von morgen werden.
70 Punkte, Tabellenkeller und genau dort gelandet, wo man vor der Saison auch hinwollte. Über die Regular Season der Columbus Blue Jackets gibt es deshalb nicht viel zu erzählen. Niederlagen waren in Columbus kein Unglück – sie waren Teil des Plans.
Doch dann kam die berüchtigte FIHL-Draftlotterie. Und mit einem einzigen Moment war die gesamte Saison plötzlich Nebensache.
Den grössten Gewinn, den eine Franchise überhaupt einfahren kann, sicherten sich die Blue Jackets. Aus einer verlorenen Saison wurde über Nacht eine Franchise, auf die plötzlich die gesamte Liga blickt.
Jetzt beschäftigt nur noch eine einzige Frage die FIHL:
Neben dem First Overall Pick besitzt Columbus auch noch vier weitere Erstrundenpicks. Fünfmal wird GM Kai in der ersten Runde ans Rednerpult treten. Während andere GMs nach ihrem Pick entspannt zurücklehnen können, dürfte das Telefon der Blue Jackets ohne Unterbruch klingeln.
Der Draft 2026 könnte die Franchise für die nächsten zehn Jahre prägen.
🔥 Sun-Blick-Insider: In der FIHL machen bereits wilde Gerüchte die Runde, dass mehrere GMs beim Draft heimlich vereinbart haben sollen, bei jedem Columbus-Pick demonstrativ zu der Zigarette zu verschwinden. Der Grund: Niemand möchte zum fünften Mal in derselben Runde hören: "Mit dem nächsten Pick wählen die Columbus Blue Jackets..." Ob das tatsächlich so kommt? Der Sun Blick bleibt natürlich dran.
65 Punkte nach der Regular Season sind zwar weit von den eigenen Ansprüchen entfernt, doch in Detroit blickt man trotz allem optimistisch nach vorne. Der klare Rebuild schreitet weiter voran und als Belohnung für die schwierige Saison sicherten sich die Red Wings den 5th Overall Pick – ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Franchise.
Mit Joel Eriksson Ek und Charlie McAvoy wurde bereits ein starkes Fundament gelegt. Dazu kommen mit Moritz Seider, Lucas Raymond und dem wechselwilligen Emmitt Finnie weitere talentierte Spieler, die Detroit in den kommenden Jahren wieder in Richtung Playoffs führen sollen.
Doch die wohl emotionalste Geschichte dieses Sommers betrifft Ville Husso. Nach Informationen des FIHL Sun Blick wird der Fanliebling die Franchise höchstwahrscheinlich verlassen und den UFA-Markt testen. Für die Red Wings wäre das der Abschied einer echten Identifikationsfigur – schließlich ist Husso bis heute der Spieler mit dem meistverkauften Trikot der Franchise-Geschichte.
Für Fans anderer Vereine dürfte diese Nachricht hingegen durchaus erfreulich sein. Erstmals können sie sich ein Trikot ihres Lieblingsklubs kaufen und dabei endlich den Namen „Husso“ auf dem Rücken tragen – ein Privileg, das bislang nahezu ausschließlich den Anhängern der Red Wings vorbehalten war.
🔥 FIHL Sun Blick Insider: Aus gut informierten Quellen will der Sun Blick erfahren haben, dass der Fanshop der Red Wings vorsorglich bereits mehrere Paletten mit Husso-Trikots ins Lager zurückgeholt hat. Der Grund: Man rechnet damit, dass zahlreiche Fans ihre Trikots als Erinnerungsstück behalten und der Marktwert originaler Detroit-Husso-Trikots in den kommenden Jahren deutlich steigen könnte. Gleichzeitig sollen sich bereits mehrere andere FIHL-Klubs beim Trikotlieferanten nach den ersten Husso-Beflockungen erkundigt haben. Ob an diesem Gerücht etwas dran ist oder ob die Gerüchteküche einmal mehr überkocht, wird sich im Sommer zeigen.
Mit einem Top-5-Pick, einem vielversprechenden jungen Kern und reichlich Entwicklungspotenzial ist die Richtung in Detroit klar. Der Rebuild ist in vollem Gange – und vielleicht beginnt schon bald ein neues Kapitel in Hockeytown
Mit 65 Punkten beendeten die New Jersey Devils die Saison auf dem zweitletzten Platz der Eastern Conference. Dazu kommt der 4th Overall Pick im FIHL-Draft 2026 – auf den ersten Blick eine Saison zum Vergessen. Doch der SUN BLICK ist sich sicher: Die Tabelle erzählt nicht die ganze Wahrheit.
Denn eines zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison: New Jersey spielte praktisch ohne Torhüter. Bereits im Midseason Report hatten wir auf die prekäre Situation zwischen den Pfosten hingewiesen. Woche für Woche fehlte die nötige Qualität im Tor, wodurch die Devils zahlreiche Spiele aus der Hand gaben.
Dabei ist der restliche Kader deutlich stärker, als es die 65 Punkte vermuten lassen. Mit einer stabilen Goalie-Situation gehört diese Mannschaft aus Sicht des SUN BLICK keineswegs ans Tabellenende. Die Marschrichtung für den Sommer scheint deshalb klar: Mindestens ein, besser gleich zwei konkurrenzfähige Torhüter müssen verpflichtet werden. Gelingt das, erwarten wir, dass New Jersey in der kommenden Saison mindestens um einen Playoff-Platz kämpfen wird.
Spannend bleibt auch die Frage, was mit dem 4th Overall Pick geschieht. Nutzt das Management die Chance auf ein weiteres Top-Talent oder landet der Pick am Ende doch noch im Zürichsee? Der Draft dürfte für die Zukunft der Devils richtungsweisend werden.
🚨 SUN-BLICK-Insider: Hinter den Kulissen kursieren bereits die ersten spektakulären Transfergerüchte. Laut exklusiven Insider-Informationen soll New Jersey überlegen, bei den Chicago Blackhawks wegen Kevin Korchinski anzuklopfen. Das kolportierte Angebot hätte es allerdings in sich: der 4th Overall Pick 2026 sowie Nico Hischier sollen nach Chicago wechseln. Ob die Blackhawks auf einen solchen Blockbuster eingehen würden, bleibt abzuwarten – Gesprächsstoff liefert das Gerücht aber schon jetzt reichlich.
SUN-BLICK-Fazit: Der zweitletzte Platz der Eastern Conference ist wohl eher das Resultat einer katastrophalen Torhüter-Situation als eines schlechten Kaders. Lösen die Devils endlich ihr Goalie-Problem und setzen den Sommer sinnvoll ein, könnte New Jersey bereits in der nächsten Saison zu den positiven Überraschungen der Eastern Conference gehören.
Mit gerade einmal 63 Punkten beendeten die Pittsburgh Penguins die Regular Season auf dem letzten Tabellenplatz. Ein Ergebnis, das viele Experten bereits vor Saisonbeginn erwartet hatten. Während andere Teams bis zum Schluss um die Playoffs kämpften, schien in Pittsburgh das Motto schon früh klar zu sein: Je schlechter, desto besser.
Diese Mission wurde auch eindrucksvoll erfüllt. Die Penguins sicherten sich den letzten Platz der Liga und damit die besten Chancen auf den 1st Overall Pick. Wochenlang schien der Plan perfekt aufzugehen.
Doch dann kam die Draft Lottery.
Statt des großen Jackpots blieb den Penguins am Ende lediglich der 3rd Overall Pick. Nach einer kompletten Saison voller Niederlagen war das ein herber Schlag. Wer sich monatelang durch den Tabellenkeller kämpft, träumt schließlich nicht davon, nur als Dritter auswählen zu dürfen.
Und was anschließend mit diesem Pick geschah?
Nun ja… darüber wurde bereits mehr als genug geschrieben. Der FIHL Sun Blick verzichtet an dieser Stelle darauf, alte Wunden erneut aufzureißen. Unsere Leser kennen die Geschichte längst.
Bleibt nur noch eine große Frage: Was wird aus Berkly Catton?
Wird aus Catton am Ende doch nur Cotton, weil er bald lieber Baumwolle pflücken geht?
Oder wird aus ihm ein kleiner Harry Potter mit einem Magic Stick?
Die Antwort kennt heute noch niemand. Klar ist nur: Die Erwartungen in Pittsburgh könnten kaum größer sein. Nach einer Saison voller Niederlagen, einer verlorenen Draft Lottery ruhen die Hoffnungen der gesamten Franchise nun auf den Schultern eines einzigen Spielers.
Der FIHL Sun Blick wird die Entwicklung ganz genau verfolgen. Denn eines steht fest: Sollte Catton einschlagen, wird man in Pittsburgh von einem Geniestreich sprechen. Geht der Plan dagegen schief, dürfte man sich noch viele Jahre fragen, ob sich eine komplette Tanking-Saison für den dritten Pick wirklich gelohnt hat.
Die Eastern Conference bot in dieser Saison alles, was das Hockeyherz begehrt: Spannung bis zum letzten Spieltag, dramatische Playoff-Serien, Überraschungen, Enttäuschungen und Geschichten, die weit über das Geschehen auf dem Eis hinausgingen.
Ob Meisterträume, bittere Niederlagen, spektakuläre Trades oder kuriose Skandale – Gesprächsstoff gab es mehr als genug. Eines ist sicher: Diese Saison wird der FIHL noch lange in Erinnerung bleiben.
Der FIHL SUN BLICK bedankt sich bei allen GMs und Leserinnen und Lesern für eine weitere großartige Saison und freut sich bereits auf den Draft, die Offseason und die nächste Spielzeit.
Bis dahin gilt wie immer: